Für die ROSTOCKSEAWOLVES endet die vier Spiele andauernde Auswärtstour am Samstag (03.10.) um 16:30 Uhr bei den Veolia Towers Hamburg. Ab 16:15 Uhr wird das Nordderby live auf DYN übertragen.
Beide Teams sind nach den letzten BBL-Auftritten auf Wiedergutmachung aus. Während die SEAWOLVES in Braunschweig beinahe einen 17-Punkte-Rückstand noch in einen Sieg umgebogen hätten, verspielten die Hamburger eine 26-Punkte-Führung auswärts in Oldenburg. Sowohl Rostock als auch Hamburg unterlag jeweils mit einem Zähler (82:83 bzw. 74:75). Zuvor verloren die SEAWOLVES mit drei Punkten in Ludwigsburg, Hamburg hatte gegen Chemnitz knapp nach Verlängerung das Nachsehen. In der noch jungen BBL-Tabelle sind die beiden Clubs Nachbarn; die Towers sind 11., die SEAWOLVES 12. – jeweils mit einem Sieg aus drei Spielen.
Das Aufeinandertreffen am Tag der Deutschen Einheit ist bereits das dritte Duell untereinander in dieser Saison. Die bisherigen beiden Spiele – in der Vorbereitung und im Netto BBL Pokal – konnte das Team von Benka Barloschky für sich entscheiden. Können die SEAWOLVES Revanche für das Pokal-Aus nehmen und die dritte BBL-Niederlage in Folge vermeiden?
Sechs Spieler im Kader der Veolia Towers punkten im bisherigen Saisonverlauf zweistellig, niemand jedoch mehr als 12,0 Zähler pro Partie wie der Franzose Mathys Kandugia. Auch bei den Rostockern ragt bislang bis auf Artur Konontšuk (15,0 PpS) und TJ Crockett Jr. (13,7) niemand aus dem Kollektiv hervor.
Allerdings stellt sich die Frage, wer am Samstag die Favoritenrolle inne hat: Sind es die in dieser Saison nicht europäisch spielenden Towers oder die SEAWOLVES, die mehr Spielrhythmus aufweisen, da sie noch am Dienstag im BKT EuroCup antreten mussten, wenngleich sie in Belgrad mit 73:94 gegen Hapoel Jerusalem Lehrgeld zahlen mussten.
„Hamburg spielt sehr physisch. Sie haben bewiesen, dass sie sehr stark im Rebound sind und aggressiv die Bretter hart attackieren. Schon im ersten Spiel hat uns das vor große Probleme gestellt. Hamburg hat es zudem auch geschafft, uns sehr langsam zu machen und uns in die Halbfeldoffensive zu drücken. Darauf haben wir die Mannschaft intensiv vorbereitet. Darauf wollen wir am Samstag achten. Es ist wichtig, dass wir defensiven Druck am Ball ausüben und das Spieltempo erhöhen“, plant Head Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
Unterstützt werden die SEAWOLVES vor Ort von ihren treuen Fans, die mit einem Bus anreisen werden.