Frauen dominieren im Topspiel, ProB unterliegt Münster, NBBL erreicht A-Division

Für die Seawolves Academy gab es am Wochenende einen deutlichen Sieg der Seawolves Frauen, eine herbe Niederlage der ProB-Auswahl im Heimspiel gegen Münster, und die NBBL-Mannschaft sicherte sich beim Qualifikationsturnier in Hamburg einen Startplatz in der A-Division.

KANTERSIEG IM SPITZENSPIEL

Im Topspiel der 1. Regionalliga haben die Seawolves Frauen eindrucksvoll ihre weiße Weste gegen Eintracht Braunschweig gewahrt und vor über 300 Zuschauern in der Arena Rostock mit 58:30 (29:25) gewonnen.

Dank eisenharter Defensive, die in der zweiten Halbzeit nur fünf Punkte erlaubt hat, bleiben die Rostockerinnen auch im vierten Saisonspiel ungeschlagener Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord.

„Wir haben so viel Druck gemacht und dass Braunschweig nur fünf Punkte erzielt haben, hätte ich auch nicht gedacht. Das passiert auch nicht alle Tage. Wir waren einfach voll auf der Höhe. Das Gute ist, dass wir auch von der Bank noch mal Impulse setzen können. Es waren nicht alle fit und trotzdem haben wir so eine Energieleistung gebracht. Das ist immer der Schlüssel zum Sieg. Unsere Defense ist unsere DNA. Da ist es auch egal, wen wir aufs Feld schicken – alle hauen was raus“, lobte Coach Andrea Hoferichter ihr Team.

Bei den Rostockerinnen punkteten drei Spielerinnen zweistellig (Paula Puzule 14, Danika Broschwitz 14, Lucia Orthen 13).

Als nächstes stehen für die Seawolves Frauen zwei Auswärtsspiele in Berlin an (21.11., Zehlendorf / 28.11. City Basket), ehe am 6. Dezember um 13:00 Uhr der Aufsteiger Ahrensburger TSV zu Gast in der Arena Rostock sein wird. Tickets gibt es auf tickets.seawolves.de.

PROB UNTERLIEGT DEUTLICH

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mussten sich die jungen Rostocker dem erfahrenen UBC Münster mit 72:97 (38:51) geschlagen geben. Dabei zeigte Benedict Baumgart mit 21 Punkten und zehn Rebounds eines seiner besten Spiele im Trikot der Seawolves Academy, vier weitere Rostocker punkteten zweistellig.

Coach Domenik Reinboth nach dem Spiel: „Am Ende hat sich die Qualität durchgesetzt. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen, haben nicht so richtig unseren Rhythmus gefunden, vor allem von außen – was eigentlich unsere größte Stärke ist. Der Wurf ist das ganze Spiel über nicht gut gefallen. Dann haben die Jungs das aber sehr gut gemacht und andere Wege gefunden zu scoren. Im dritten Viertel haben wir ein bisschen was umgestellt, sind super aus der Kabine gekommen und waren da wirklich auf Augenhöhe. Wir konnten das Spiel dann aber nicht ganz drehen. Dann sind wir leider im letzten Viertel ein bisschen eingebrochen. Da hat sich dann einfach die Qualität von Münster gezeigt. Sie konnten da noch mal eine Schippe drauflegen und deutlich aggressiver verteidigen. Wir haben uns zu viele Turnover erlaubt und dann haben sie auch echt schwere Würfe getroffen. Auch die kurze Rotation hat uns sehr weh getan. Bruno (Loll) war ein bisschen erkältet, und dann hat sich im Spiel leider auch noch der Carlos (Prado) verletzt. So war die Rotation noch kleiner.  Trotzdem haben wir uns gegen den Tabellenführer sehr gut verkauft. Wir haben alles gegeben.“

Am 7. November um 19:00 Uhr ist die Seawolves Academy auswärts bei LOK Bernau im Einsatz, am 13. November ist sie um 19:30 Uhr in Schwelm gefordert, ehe am 15. November um 18:30 Uhr die StadtHalle Rostock Austragungsort der Partie gegen die SG Braunschweig sein wird. Karten gibt es auf tickets.seawolves.de. Wer Tickets für das BBL-Spiel gegen Vechta (15.11., 15:00 Uhr) hat, erhält für das ProB-Spiel freien Eintritt.

NBBL ERREICHT 3. PLATZ

Spannung in der 2. Einteilungsrunde der NBBL. Die Seawolves Academy traf am Wochenende in einem Viererturnier auf die Teams der Hamburg Towers, des UBC Münster und der Paderborn Baskets.

Die drei Gruppenbesten qualifizieren sich für einen Startplatz in der A-Division, der Gruppenletzte startet in der B-Division.

Die Rostocker unterlagen am Samstag zum Auftakt mit 67:80 den gastgebenden Hamburgern. Am Sonntag mussten sie sich dann dem UBC Münster mit 70:79 geschlagen geben, ehe sie im letzten Gruppenspiel die Paderborner mit 82:74 besiegen konnten.

Damit landete Rostock auf dem dritten Platz hinter Hamburg (1.) und Münster (2.). Paderborn landete auf dem letzten Rang.